Die Welt ist in unsere Hände gelegt. Wir sind verantwortlich. Niemand sonst. Jede einzelne Person kann Ausgangspunkt einer neuen Zukunft sein. Jederzeit.

Wie wir fähig werden zur sozialen Neugestaltung, im eigenen Leben und Handeln, in Kultur, Politik und Wirtschaft, damit beschäftigt sich – u.a. – die Sektion für Sozialwissenschaften am Goetheanum.

Sie sieht als ihre Aufgabe, diejenigen Bedingungen und Gesetzmäßigkeiten zu erforschen, durch die ein sach- und menschengemäßes Handeln im sozialen Kontext möglich wird. Und sie möchte diejenigen Fähigkeiten und Einrichtungen schulen und entwickeln helfen, durch die in der Gesellschaft menschenwürdige Lebensverhältnisse entstehen können.

Aktuelles

04. - 07. August 2022


Familien-Festival
am Goetheanum

Wie wollen wir leben? –

Auf der Suche nach der Familie der Zukunft

 

Was Euch erwartet:

Über das Goetheanum-Gelände und seine Gebäude verteilt, werden diverse Aktivitäten angeboten. Angefangen mit lustigen Spielen und spannenden Erlebnissen, über das Arbeiten mit Holz und bauen von kleinen Schiffchen, bis hin zum Filmen von kleinen Knetgeschichten oder das Vertiefen familiennaher Themen, wird für Jede und Jeden etwas dabei sein. Gerne können die Aktivitäten von Tag zu Tag gewechselt werden (in Absprache mit den Leiter*innen).

Während der Workshops am Nachmittag können alle, von Jung bis Alt, in das Geschehen eintauschen und im Anschluss beim „freien Angebot rund ums Goetheanum“ das Geländer erkunden. Dabei ist hier und da etwas zu entdecken.

Vormittags richten sich die Workshops vor allem an die Kinder und Jugendlichen. Auch für die Kleinen (3 bis 7 Jahre) wird bei der Kinderbetreuung liebevoll gesorgt. Die Erwachsenen können somit ganz in Vorträge und Gespräche eintauchen.

Wir freuen uns auf Euch!

 

Die Dreigliederung des Sozialen Organismus

Die soziale Dreigliederung beschreibt die Grundstruktur einer Gesellschaft, in der die Koordination der gesamtgesellschaftlichen Lebensprozesse nicht zentral durch den Staat oder eine Führungselite erfolgt, sondern in der drei selbst verwaltete und relativ autonome Subsysteme sich gegenseitig die Waage halten. Die drei Hauptbereiche der Gesellschaft sind:

  1. das Geistesleben, das Bildung, Wissenschaft, Religion und Kultur umfasst sowie die Zusammenarbeit der Menschen.
  2. das Rechtsleben, das Gesetze, Regeln und demokratische Vereinbarungen der Gesellschaft umfasst.
  3. das Wirtschaftsleben, das die Produktion, den Handel und Konsum von Waren und Dienstleistungen beinhaltet.

Sie werden als autonom und gleichrangig, aber unterschiedlich in ihrem Wesen beschrieben. Jedem Hauptbereich wird ein Ideal der Französischen Revolution als leitendes Prinzip zugeordnet:

  • die Freiheit dem Geistesleben,
  • die Gleichheit dem Rechtsleben,
  • die Brüderlichkeit dem Wirtschaftsleben.

Gesitesleben

Das Geistes- bzw. Kulturleben ist der Bereich der Freiheit, in dem Fähigkeiten entfaltet werden sollen um die Gesellschaft als Ganzes zu bereichern und zu entwickeln. Es ist der Bereich der Bildung, Kunst, Wissenschaft und Religion.

#freiheit #denken #spiritualität #kunst

Rechtsleben

Im Rechtsleben gilt das Prinzip der Gleichheit, wo unabhängig vom sozioökonomischen Status die gleichen Rechte für alle Menschen gelten. In diesem Bereich verankern wir die Beziehung zwischen den Menschen als gleichberechtigte Individuen.

#gleichheit #fühlen #empathie #Menschen

Wirtschaftsleben

Das Wirtschaftsleben beschreibt die Verwandlung der naturgegebenen Rohstoffe in Waren, die menschlichen Bedürfnissen dienen. Das Prinzip, welches das Wirtschaftsleben regelt, ist die Solidarität: Die Bedürfnisse der anderen werden durch meine Arbeit gedeckt, so wie meine Bedürfnisse durch die Arbeit der anderen gedeckt werden.

#solidarität #tun #wollen #kooperation

Neuigkeiten

Anthroposophie und soziale Erneuerung – in der Reihe: Anthroposophie – eine Erweiterung der Wissenschaft? 1973 1120 Sektion Sozialwissenschaften

Anthroposophie und soziale Erneuerung – in der Reihe: Anthroposophie – eine Erweiterung der Wissenschaft?

Anthroposophie und soziale Erneuerung Die aktuelle Transformation in Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft von Gerald Häfner Immer mehr wird unsere gesellschaftliche Wirklichkeit von Krisen bestimmt. Pandemien und Kriege kehren zurück, das Klima kippt, bisher gefestigte Demokratien kippen ins Autoritäre, das Vertrauen in Institutionen schwindet, Angst macht sich breit. Kann die Anthroposophie einen Beitrag leisten zur notwendigen…

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Dieser Krieg muss enden. Jetzt! — Perspektiven für Frieden in der Ukraine und Europa 150 150 Sektion Sozialwissenschaften

Dieser Krieg muss enden. Jetzt! — Perspektiven für Frieden in der Ukraine und Europa

Dieser Krieg muss enden. Jetzt! — Perspektiven für Frieden in der Ukraine und Europa 31. März 2022 Krieg – noch immer und immer schlimmer. Längst schon werden nicht mehr wie am Anfang nur strategische Ziele bombardiert; längst schon werden Häuser angegriffen, Theater, Schulen und Krankhäuser. Mariupol, die einst blühende, vibrierende Stadt, liegt weitgehend in Schutt und…

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«Krieg ist inakzeptabel!» 1280 714 Sektion Sozialwissenschaften

«Krieg ist inakzeptabel!»

PRESSEMITTEILUNG – 25. FEBRUAR 2022 10:17 «Krieg ist inakzeptabel!» | Gerald Häfner: Neutralität und Blocküberwindung als Perspektive für die Ukraine und für Europa Goetheanum, Dornach, Schweiz, 25. Februar 2022 Mit Erschütterung äußerte sich Gerald Häfner, Leiter der Sektion für Sozialwissenschaften am Goetheanum, über den «russischen Überfall» auf die Ukraine. Wenn die jetzt begonnenen kriegerischen Auseinandersetzungen nicht…

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Unsere Arbeit

Die World Goetheanum Association wurde am 18. Mai 2018 gegründet. Sie ist ein Verbund von Partnern, bestehend aus Unternehmen, Institutionen, Initiativen und selbständig Tätigen. Die Association engagiert sich für die Zukunft von Mensch und Erde auf der Basis von Menschenwürde und gelebter Verantwortung. Ihr Handeln orientiert sich an der Vision einer gerechten Welt.

Wie begegnen wir den dringlichen sozialen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts? Im Jahr 1919 kurz nach Ende des Ersten Weltkrieg entstand in Stuttgart eine Volksbewegung für die „Dreigliederung des sozialen Organismus“. Sie wurde von Rudolf Steiner inspiriert und trat für einen umfassenden gesellschaftlichen Umbau ein, der auf der Selbstbestimmung verantwortungsbewusster Menschen in allen Bereichen der Gesellschaft beruht.

Das weltweite Forum für Sozialinitiative (WSIF) ist eine gemeinnützige Initiative, die von der Sektion für Sozialwissenschaften am Goetheanum ausgerichtet wird. Das WSIF verbindet Initiativen und Einzelpersonen, die sich mit sozialen Schlüsselthemen unserer Zeit befassen.

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Goetheanum

Die Freie Hochschule für Geisteswissenschaften ist zuständig für die spirituelle Forschung, für die Anregung und Bearbeitung praktischer Fragen und für die Weiterbildung in anthroposophisch orientierten Arbeitsfeldern. Heute ist die Hochschule in eine allgemeine anthroposophische Sektion und zehn Fachsektionen gegliedert. Die Arbeit baut auf dem geisteswissenschaftlichen Kurs auf, den Rudolf Steiner 1924 für die Angehörigen der Universität im Rahmen ihrer ersten Klasse gehalten hat. Die Hochschule hat ihren Sitz und ihre Koordinationsstelle am Goetheanum, und ihre Arbeit findet weltweit in den Kontexten statt, in denen die Angehörigen der Hochschule tätig sind.

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